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    Lehrstuhl für Neurobiologie und Genetik

    INsecTIME

    FP7-People-2012-ITN: INsecTIME

    Die rechtzeitige Anpassung an den kommenden Winter ist für alle Tiere lebenswichtig - fangen sie zu spät an, Fettreserven einzulagern und die Fortpflanzung einzustellen, werden sie und ihre Nachkommen den Winter kaum überleben. Die fallenden Temperaturen im Herbst sind nur bedingt dazu geeignet, den Winter vorauszuahnen, da auch im Sommer kalte Tage auftreten und der Herbst in manchen Jahren recht warm ausfällt.

    Ein zuverlässiger Indikator für den kommenden Winter ist die abnehmende Tageslänge (Photoperiode). Insekten beginnen in der Regel mit dem Überwintern (= Diapause), wenn die Photoperiode unter einen kritischen Wert fällt und die Temperaturen niedrig sind. Gemeinhin wird angenommen, dass die circadiane Uhr für die Messung der Tageslänge zuständig ist, aber die Art und Weise, wie das passiert, ist größtenteils unbekannt. Weiterhin ist unklar wie die Tageslängeninformation an die hormonellen Zentren im Gehirn weitergegeben wird, die letztendlich die Diapause auslösen.

    Ziel des Marie Curie Netzwerks ist es, die photoperiodischen Kontrolle der Diapause in vier Organismen aufzuklären - der parasitoiden Wespe, Nasonia vitripennis, der Feuerwanze, Pyrrhochoris apterus, der Olivenfliege, Bactrocera oleae sowie dem genetischen Modellorganismus, Drosophila melanogaster.

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    Lehrstuhl für Neurobiologie
    und Genetik
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