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    Lehrstuhl für Neurobiologie und Genetik

    Laufende Projekte

    Evolution und jahreszeitliche Anpassung der circadianen Uhr von Taufliegen

    Wir versprechen uns von der Forschungsarbeit dieses Projektes am gut charakterisierten Modellsystem Drosophila ein besseres generelles Verständnis der Rolle der circadianen Uhr in der jahreszeitlichen Anpassung von Tieren. Außerdem werden wir durch das Studium verschiedener in unterschiedlichen Breitengraden lebenden Drosophila Arten zum Verständnis der Evolution innerer Uhren beitragen.

    Nähre Informationen zu den Forschungsdetails der Projekte FO 207/15-1 und ME 4866/1-1, die zusammen dieses Projekt bilden, erfahren Sie, wenn Sie die Projekte einzeln anklicken.

    FO 207/15-1

    ME 4866/1-1

     

     

     

    FP7-People-2012-ITN: INsecTIME

    Die rechtzeitige Anpassung an den kommenden Winter ist für alle Tiere lebenswichtig - fangen sie zu spät an, Fettreserven einzulagern und die Fortpflanzung einzustellen, werden sie und ihre Nachkommen den Winter kaum überleben. Die fallenden Temperaturen im Herbst sind nur bedingt dazu geeignet, den Winter vorauszuahnen, da auch im Sommer kalte Tage auftreten und der Herbst in manchen Jahren recht warm ausfällt. ...mehr

    Sonderforschungsbereich 1047: Timing bei Insekten: Mechanismen, Plastizität und Interaktion

    Gefördert an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg von 2013 bis 2017

    Das richtige Timing ist für alle Lebewesen essentiell. Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein entscheidet nicht nur maßgeblich über den Erfolg, Nahrung oder einen Partner zu finden, sich erfolgreich zu paaren und die Nachkommen aufzuziehen, sondern ermöglicht auch die optimale Synchronisation mit Interaktionspartnern und erhöht die Wahrscheinlichkeit, Feinden oder schädlichen Umwelteinflüssen zu entkommen. Deshalb ist das optimale Timing von Entwicklung, Reifung, Populationsaufkommen und Verhalten von herausragender Bedeutung für den Reproduktionserfolg und das Überleben von Tieren. Innere Uhren befähigen Tiere dazu, Tages- und Jahresrhythmen ihrer Umwelt vorauszuahnen und sich diesen anzupassen. Unter Laborbedingungen werden die molekularen Grundlagen von Tagesuhren intensiv bei ausgewählten Modellorganismen wie der Taufliege Drosophila melanogaster untersucht. Jedoch ist wenig über die funktionelle Bedeutung Innerer Uhren unter natürlichen Bedingungen bekannt. Unser Wissen über Mechanismen des Timings, die über die Tageslänge hinausgehen, ist noch geringer und auf wenige Arten beschränkt. mehr

    SFB 1047 A1: Das circadiane Uhrnetzwerk ausgewählter Insekten

    Eine wichtige Voraussetzung zum Verständnis des täglichen “Timing” von Insekten ist die funktionelle Charakterisierung des neuronalen Uhrennetzwerks im Gehirn. Wir werden zu diesem Verständnis beitragen, indem wir das Uhrennetzwerk von verschiedenen Drosophila-Arten mit sequenzierten Genomen und mit unterschiedlichen Lebensräumen (z.B. Vorkommen an verschiedenen Breitengraden und auf verschiedenen Meereshöhen) aufklären. mehr

    SFB 1047 A2: Die Rolle von Fotorezeptoren für die Synchronisation von Drosophilas Uhr auf natürliche Bedingungen

    Um Verhalten adäquat zeitlich zu steuern, müssen innere Uhren gut auf die zyklischen Umweltänderungen synchronisiert werden. Hierbei ist Licht der stärkste Zeitgeber. Die Taufliege perzeptiert Licht wird durch Rhodopsine in den Augen, in den Ozellen und einem extraretinalen Auge, sowie durch das Blaulichtpigment Cryptochrom (CRY) in den Uhrneuronen selbst. Alle diese Photorezeptoren tragen zur Synchronisation der inneren Uhr auf unterschiedliche Weise bei. Wie dies geschieht, soll hier untersucht werden. mehr

    SFB 1047 B2: Interaktion der inneren Uhr mit peptidergen Neuronen zur zeitlichen Festlegung peptidgesteuerten Verhaltens der Taufliege Drosophila

    Die Aufklärung der dem Verhalten zugrunde liegenden neuronalen Substrate ist ein zentrales Thema in der Neurobiologie. Das Schlupfverhalten von Insekten ist dabei ein klassisches Modell für die Orchestrierung von Verhalten durch Neuropeptide, und wird in Drosophila und anderen Insekten circadian gesteuert. Während das molekulare circadiane Uhrwerk und das peptiderge Signalnetzwerk bei der Schlupfsteuerung in Drosophila in den letzten Jahren weitgehend aufgeklärt werden konnte, ist ungeklärt, wie und in welchem Umfang beide Systeme auf neuronaler Ebene miteinander interagieren.[...mehr]

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    Am Hubland
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